Berenike Masing hat am 29. April 2026 ihre Dissertation zum Thema „Enriched Periodic Timetabling“ am Institut für Mathematik der Freien Universität Berlin erfolgreich verteidigt. Die Arbeit erzielt wesentliche Fortschritte auf dem Gebiet der periodischen Fahrplanung im öffentlichen Nahverkehr, wobei das „Periodic Event Scheduling Problem“ (PESP) als zentraler mathematisches Rahmen dient. Die Arbeit befördert die theoretischen Grundlagen der Behandlung des PESP, verbessert die rechnerische Lösbarkeit  dieses Modells und sie erweitert dessen Modellierungsumfang sowie seine praktische Anwendbarkeit durch die Einbeziehung von Aspekten der Fahrgastroutenplanung und der Infrastrukturallokation. Insbesondere lassen sich Fahrplanungsprobleme im Zusammenhang mit Baustellen bei der S-Bahn Berlin durch eine raffinierte Erweiterung des Modells um Restriktionen zur Gleiswahl lösen, wodurch häufig ein Großteil der Angebots aufrecht erhalten werden kann. Die Forschungsarbeit wurde durch das Berliner Exzellenzcluster MATH+ und das MobilityLab des Forschungscampus MODAL gefördert.

Das Foto zeigt (von links nach rechts): Ralf Borndörfer (Bertreuer und Vorsitzender der Prüfungskommission), Benedikt Weygandt (Postdoktorand und Kommissionsmitglied), Philine Schiewe (externes Kommissionsmitglied), Berenike Masing sowie Christian Haase (Geschäftsführender Direktor des Instituts für Mathematik und Kommissionsmitglied).